Helfen - Lotsen - Beraten (HeLB)

Aufsuchend - mobil - digital: Schwangerschaftsberatung der Zukunft

Mit dem HeLB-Projekt stellt donum vitae sich der Herausforderung, neben der bewährten Präsenzberatung in den bundesweit mehr als 200 Beratungsstellen die „aufsuchende Beratung“ in unterschiedlichen Formaten weiter zu entwickeln und in die weißen Flecken der Beratungslandschaft zu tragen. Neben der schlechten Verkehrsanbindung im ländlichen Raum gibt es viele Szenarien, die Frauen die Teilhabe an den Möglichkeiten der Schwangerschaftsberatung erschweren – und das nicht nur auf dem Land. Zum Beispiel Migrantinnen, die orientierungslos durch das deutsche Gesundheits- und Beratungssystem irren. Oder suchtkranke bzw. psychisch kranke Frauen, die keinen Weg aus der Sackgasse ihrer Nöte finden. Oder Frauen mit körperlichen, geistigen oder Sinnesbeeinträchtigungen, deren Mobilität eingeschränkt oder denen das Angebot der Schwangerschaftskonfliktberatung unbekannt ist. Alle diese Gruppen werden von den herkömmlichen Angeboten der Schwangerschafts(konflikt)beratung schon im städtischen Raum oft nicht erreicht. Und auf dem Land noch seltener. Und angesichts der aktuellen Situation zu Zeiten des Corona-Virus ist der Weg in die Beratungsstellen zusätzlich erschwert. Dazu wird das bestehende Beratungsangebot durch aufsuchende, mobile und digitale Angebote – selbstverständlich unter Beachtung striktester Datenschutz- und Schweigepflichtvorgaben – erweitert und weiterentwickelt.
Die Berater*innen nutzen dafür Ergebnisse der Vorgängerprojekte, u.a. bestehende Netzwerke und Kooperationen, z.B. mit Sexualpädagog*innen, Hebammen und Gynäkolog*innen, aber auch den Dolmetsch-Pool, der im Modellprojekt „Schwangerschaft und Flucht“ entstanden ist.
Sie führen die erfolgreich implementierten Instrumentarien weiter fort. Regelmäßig stattfindende Workshops der Berater*innen gewährleisten den gemeinsamen Austausch und die Weiterentwicklung des Projekts und – ebenso wie Supervision und Fortbildungen – die Qualität der Beratungsangebote.
Das Modellprojekt wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Es ist auf drei Jahre begrenzt und wird wissenschaftlich begleitet.

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